Hochzeit planen

Der Trick ist, früh zu entscheiden, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Illustration: Hochzeit planen

Zeitplan

Budget realistisch aufstellen

Der größte Posten ist fast immer die Bewirtung, und er wächst linear mit der Gästezahl — die Gästeliste ist damit der wirksamste Hebel überhaupt. Kalkulieren Sie zehn bis fünfzehn Prozent Puffer ein; er wird nahezu immer gebraucht. Und prüfen Sie Verträge auf Stornofristen, Mindestabnahmen, Nebenkosten (Korkgeld, Reinigung, Überstunden) und die Zahlungsmodalitäten.

Rechtliches rund um die Feier

Der Rat, den man am häufigsten hört

Von Paaren nach der Hochzeit: weniger Deko, mehr Zeit mit den Gästen. Und: An dem Tag geht etwas schief. Wenn Sie vorher entscheiden, dass das in Ordnung ist, bleibt es eine Anekdote statt einer Krise.

Häufige Fragen

Womit fängt man an?

Mit dem Termin beim Standesamt und mit dem Budget, in dieser Reihenfolge. Alles andere — Ort, Gäste, Kleidung — hängt von beiden ab. Bei einem binationalen Paar kommt ein dritter Punkt an den Anfang: die Beschaffung der ausländischen Urkunden, weil sie am längsten dauert.

Wie viel Vorlauf braucht man?

Für die Formalitäten mehrere Wochen bis Monate, bei Auslandsbezug eher ein halbes Jahr. Für beliebte Termine — Samstage im Frühsommer — buchen Paare Location und Standesamt oft ein Jahr im Voraus. Eine kleine Feier lässt sich dagegen in wenigen Wochen organisieren.

Wo geht das Geld hin?

Bei fast allen Hochzeiten in dieselben drei Posten: Location, Verpflegung und Getränke machen zusammen meist mehr als die Hälfte aus. Fotografie und Kleidung folgen. Wer sparen will, setzt an der Gästezahl an — jeder zusätzliche Gast kostet in allen drei Posten gleichzeitig.

Zum Weiterlesen

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