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Das Land in Kürze
Kein Land hat mehr Deutsche aufgenommen als die Vereinigten Staaten. Seit der Gründung Germantowns bei Philadelphia 1683 und der großen Pfälzer Auswanderung des 18. Jahrhunderts wanderten zwischen 1820 und 1920 mehr als fünf Millionen Deutsche über Bremen, Hamburg und Le Havre nach Amerika — Bauern nach Wisconsin, Ohio und ins Texas Hill Country, Handwerker und Achtundvierziger in die «German Triangle»-Städte Milwaukee, Cincinnati und St. Louis, Brauer, Musiker und Zeitungsverleger überall. Rund 40 Millionen Amerikaner geben heute deutsche Vorfahren an, so viele wie keine andere Herkunftsgruppe; etwa 500 000 in Deutschland Geborene leben im Land, und der 6. Oktober ist seit 1987 German-American Day.
Rechtlich betritt ein Deutscher fünfzig Länder auf einmal: Ehe, Scheidung, Erbrecht, Kinderbetreuung, Abtreibung, Cannabis und Datenschutz sind Sache der Bundesstaaten, und Kalifornien und Texas liegen oft weiter auseinander als Deutschland und Frankreich. Bundesrecht regelt die Einwanderung, die Steuern und seit 2015 die Ehe für alle; seit Dobbs 2022 gibt es kein Bundesrecht auf Abtreibung, seit 2024 dürfen Deutsche die amerikanische Staatsangehörigkeit annehmen, ohne die deutsche zu verlieren. Die Seiten unten geben für jedes Thema die amerikanische Regel, die Unterschiede zwischen den Staaten und das, was Deutsche wissen müssen — Anerkennung von Urkunden und Urteilen in Deutschland, Erbschaftsteuer nach dem Abkommen von 1980, Konsulate.
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