Vornamen weltweit

Nicht überall gibt es überhaupt einen „Nachnamen“.

Illustration: Vornamen weltweit

Andere Ordnungen

Wie streng die Staaten sind

Island, Dänemark und Ungarn führen Listen zugelassener Vornamen, von denen abzuweichen ein Genehmigungsverfahren erfordert. Frankreich hat seine Vornamenliste 1993 abgeschafft; heute schreitet nur ein Gericht ein, wenn der Name dem Kind schadet. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen dazwischen: keine Liste, aber eine Prüfung im Einzelfall. In Neuseeland werden jedes Jahr Namen abgelehnt, die einem Titel ähneln.

Namen und Migration

Wer zwischen Sprachräumen lebt, kennt das Problem: Umlaute und Sonderzeichen werden von Systemen verschluckt, Namensketten passen nicht in Formularfelder mit „Vorname/Nachname“, Transkriptionen weichen von Dokument zu Dokument ab. Praktischer Rat: Legen Sie sich auf eine Schreibweise fest und verwenden Sie sie überall — Abweichungen zwischen Pass, Diplom und Bankkonto verursachen später den meisten Aufwand.

Was sich von Land zu Land unterscheidet

Wie frei Eltern bei der Namenswahl sind, unterscheidet sich stärker, als die meisten vermuten.

Wer in einem Land lebt und die Staatsangehörigkeit eines anderen besitzt, sollte prüfen, ob der gewählte Name in beiden Registern ohne Probleme eingetragen werden kann. Sonderzeichen sind die häufigste Ursache späterer Schwierigkeiten.

Zum Weiterlesen

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