Auf dem Laufenden bleiben — Familie

Auf dem Laufenden bleiben zum Thema Familie: neueste wissenschaftliche Studien, aktuelle Meldungen und Beiträge aus sozialen Medien.

Diese Seite bündelt die Fachbeobachtung von AffectionPlus zum Thema „Familie“: zuerst wissenschaftliche Studien und akademische Veröffentlichungen, gefolgt von aktuellen Meldungen sowie Beiträgen aus den sozialen Medien.

Unsere vollständigen Dossiers, Ratgeber und ausführlichen Antworten zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Die Familie oder in der Übersicht Auf dem Laufenden bleiben.

Forschung ↑

Wissenschaftliche Studien, klinische Untersuchungen und Übersichtsarbeiten aus der internationalen Fachliteratur zu diesem Thema.

Elterlicher Narzissmus und Depression im Erwachsenenalter: Studie zeigt Rolle emotionaler Verstrickung

— Eine in Personality and Individual Differences veröffentlichte Studie mit 513 jungen Erwachsenen in den USA und der Türkei zeigt, dass insbesondere vulnerabler elterlicher Narzissmus über emotionale Verstrickung (fehlende Abgrenzung) und geringere psychologische Flexibilität mit depressiven Symptomen zusammenhängt.

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Nicht-einvernehmliches Teilen intimer Bilder und Cybermobbing: Nur 33 % der Zeugen greifen ein

— Eine Studie in Violence Against Women mit 896 jungen Erwachsenen zeigt, dass 76 % die Gelegenheit hatten, gegen die Weitergabe intimer Aufnahmen ohne Zustimmung einzuschreiten, aber nur 33 % tatsächlich handelten. In Frankreich belegt das Barometer 2026 von e-Enfance / 3018, dass 32 % der 6- bis 18-Jährigen Cybermobbing erlebt haben und ein Viertel KI-Systeme um Rat fragt.

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Ungeplante Geburten und Beziehungsstabilität: Demografische Studie misst 19 % höheres Trennungsrisiko

— Eine am 28. Oktober 2026 im European Journal of Population veröffentlichte niederländische Längsschnittstudie an Erstlingseltern zeigt, dass eine ungeplante Schwangerschaft selbst unter Berücksichtigung von Alter, Einkommen und Familienstand mit einem um 19 % erhöhten Trennungsrisiko vor dem fünften Geburtstag des Kindes einhergeht.

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Aktuelles ↑

Aktuelle Meldungen, rechtliche Entwicklungen und institutionelle Mitteilungen zu diesem Thema, mit Datum und Quelle zusammengefasst.

Leihmutterschaft: Fall mit 21 Kindern im kalifornischen Arcadia entfacht Debatte über Kontrolle von Agenturen neu

— Die Anklage der Staatsanwaltschaft von Los Angeles gegen ein Paar in Arcadia wegen Kindesmisshandlung in einem Haushalt mit über 20 durch Leihmütter geborenen Kindern (Sky-News-Reportage vom 1. November 2026) legt das Fehlen von Obergrenzen und Vorabprüfungen für Wunscheltern in Kalifornien offen.

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Frankreich: Senat stimmt für die Unverjährbarkeit von Vergewaltigungen und Sexualverbrechen an Minderjährigen

— Am 29. Oktober 2026 hat der französische Senat mit 252 gegen 80 Stimmen einen Gesetzentwurf angenommen, der die strafrechtliche Verjährung für schwere Sexual- und Inzeststraftaten an Minderjährigen aufhebt. Bislang liegt die Frist bei 30 Jahren nach Eintritt der Volljährigkeit (bis zum 48. Lebensjahr); das Gesetz muss noch von der Nationalversammlung bestätigt werden.

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Kindesunterhalt in Frankreich: Nationalversammlung stimmt für Steuerbefreiung beim empfangenden Elternteil

— Bei der Beratung des Haushaltsgesetzentwurfs 2027 hat die französische Nationalversammlung am 29. Oktober 2026 einen Änderungsantrag angenommen, wonach erhaltener Kindesunterhalt bis zu 4.000 Euro pro Kind (maximal 12.000 Euro jährlich) von der Einkommensteuer befreit wird, während die Abzugsfähigkeit für den zahlenden Elternteil erhalten bleibt (NosParlementaires, 29. Oktober 2026).

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Registrierung in der frühkindlichen Bildung und Kindertagesbetreuung: Was die Stufen von Bana Pele bedeuten

— Auf dem ECD Leadership Summit berichtete die Bildungsministerin über Fortschritte bei der Registrierung von Programmen der frühkindlichen Bildung und Kindertagesbetreuung. Die Erstregistrierung auf Bronze-Stufe und die abgeschlossene Einhaltung der Vorgaben auf Silber- oder Gold-Stufe bleiben unterschiedliche Phasen; Registrierungszahlen allein belegen nicht, dass jedes Programm die Konformitätsprüfung vollständig abgeschlossen hat.

Aufwachsen mit Bildschirmen: Jeder Zweite schaut vor dem Einschlafen noch auf einen Bildschirm

— In Ausgabe 474 von La Santé en action berichtet Santé publique France, dass jeder Zweite sich vor dem Einschlafen informiert oder Videos schaut und jeder Dritte während der Mahlzeiten. Das Dossier behandelt außerdem die Technoferenz der Eltern, die Bildschirmzeit von Kindern (Enabee-Studie) und den rechtlichen Rahmen zum Schuljahresbeginn 2026.

Ein vorgeschlagenes einheitliches Registrierungsverfahren für Programme der frühkindlichen Bildung und Kindertagesbetreuung

— Das Bildungsministerium hat bei einer parlamentarischen Unterrichtung eine vorgeschlagene ECD-Reform beschrieben. Der Bericht betrifft die Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs, nicht ein bereits in Kraft getretenes neues Registrierungssystem.

Gericht berücksichtigt den gewohnheitsrechtlichen Kontext einer Familie bei einem Antrag auf Leihmutterschaft

— Der Mpumalanga High Court berücksichtigte bei der Bestätigung der Vereinbarung den gewohnheitsrechtlichen Kontext der Antragsteller neben dem Children’s Act. Die Entscheidung betrifft die konkrete Familie und schafft keine pauschale Ausnahme von den gesetzlichen Voraussetzungen für eine Leihmutterschaft.

Mündel des Staates: 5.753 Kinder Ende 2024, davon nur 19 % zur Adoption anvertraut

— Die am 21. Juli 2026 veröffentlichte ONPE-Erhebung zählt zum 31. Dezember 2024 5.753 Mündel des Staates, 11 % mehr als ein Jahr zuvor. Nur 1.089 von ihnen, also etwa 19 %, sind zur Adoption anvertraut, gegenüber fast 40 % zehn Jahre zuvor (ONPE, 2026).

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Zusätzlicher Geburtsurlaub: ab dem 1. Juli 2026 auch für annehmende Eltern

— Seit dem 1. Juli 2026 kann jeder Elternteil eines ab dem 1. Januar 2026 adoptierten Kindes einen zusätzlichen Geburtsurlaub von einem oder zwei Monaten beantragen, der zum Adoptionsurlaub hinzukommt. Im Privatsektor wird er im ersten Monat mit 70 % und im zweiten mit 60 % des gedeckelten Nettolohns vergütet und muss innerhalb von 9 Monaten nach der Ankunft des Kindes beginnen (Service-public.fr, 2026).

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Hunde und Katzen: Die Europäische Union beschließt erstmals gemeinsame Regeln

— Die Verordnung (EU) 2026/1818, unterzeichnet am 17. Juni 2026, legt Mindeststandards für das Wohl der Tiere in Zucht, Handel und Tierheimen fest, regelt Online-Anzeigen und schreibt langfristig für alle Hunde und Katzen einen Mikrochip und eine Registrierung vor, auch bei Privathaltern. Sie gilt ab dem 31. August 2028; für Privathalter, die ihre Tiere nicht in Verkehr bringen (kein Verkauf, keine online beworbene oder regelmäßige Abgabe), schreibt diese Verordnung die Kennzeichnung erst 2036 für Hunde und 2041 für Katzen vor.

Pensionsfonds müssen Unterhaltsberechtigte ordnungsgemäß ermitteln, bevor sie eine Todesfallleistung zuweisen

— Der Supreme Court of Appeal hat die Pflicht zur Ermittlung von Unterhaltsberechtigten und Benannten gemäß Section 37C präzisiert. Der Verweis auf 12 Monate bedeutet weder ein automatisches Erlöschen der Rechte eines Unterhaltsberechtigten noch eine Garantie, dass die Auszahlung innerhalb dieser Frist abgeschlossen wird.

Parlament kritisiert Verzögerungen bei einem Reformprojekt zum Kinderrecht

— Der Ausschuss für soziale Entwicklung hinterfragte den überarbeiteten Zeitplan des Ministeriums und forderte raschere Fortschritte. Der bekannt gegebene Zeitplan war eine Planungsprognose, kein Datum für das Inkrafttreten eines Gesetzes.

Soziale Medien ↑

Beiträge und Videos von Institutionen, Medien, Fachleuten und AffectionPlus, die derzeit in den sozialen Netzwerken auffallen.

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Bedürfnisorientiert erziehen, ohne die elterliche Führung abzugeben

— Der Pädagoge warnt davor, aus Angst vor Autoritarismus die Führung aufzugeben, wenn der Morgen eskaliert. Seiner Ansicht nach brauchen Kinder in solchen Momenten Orientierung statt endloser Diskussionen im Flur.

TikTok · @klartextpdagoge

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Elternschaft und Sucht: Folgen problematischen Konsums für Familie und Kind

— Im Rahmen des nationalen Programms «Papa trinkt. Mama trinkt» beleuchtet die Stiftung Sucht Schweiz, wie sich eine Abhängigkeitserkrankung unmittelbar auf die Elternrolle und die Eltern-Kind-Beziehung auswirkt. Die Veröffentlichung vernetzt Suchtberatung und Kindesschutz, um betroffene Eltern und Kinder in suchtbelasteten Familien gezielter zu begleiten.

LinkedIn · Sucht Schweiz

Video · TikTok

Mediensucht bei Jugendlichen: Aufklärung für Familien und Eltern

— Die offizielle Präventionskampagne des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) macht deutlich, dass exzessive digitale Mediennutzung neben Alkohol, Drogen und Glücksspiel ein eigenständiges Suchtrisiko darstellt. Der Beitrag richtet sich gezielt an Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte, um frühzeitig für einen gesunden Medienalltag zu sensibilisieren.

TikTok · @ins.netz.gehen

Video · TikTok

Drogenprävention für Jugendliche zum Weltdrogentag

— Zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch vermittelt der bundesweite Beratungsverband Nummer gegen Kummer e.V. kompaktes Präventionswissen für junge Menschen. Zugleich erinnert der Beitrag Kinder, Jugendliche und Eltern an die kostenlosen, anonymen Beratungsangebote bei familiären Sorgen oder Suchtkonflikten.

TikTok · @nummergegenkummer_e.v

Video · TikTok

Hilfe und Onlineberatung für Kinder aus suchtbelasteten Familien

— NACOA Deutschland e.V. stellt seine Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und erwachsene Kinder vor, deren Familienalltag durch Alkohol-, Drogen- oder Glücksspielabhängigkeit geprägt ist. Der Verband weist insbesondere auf seine vertrauliche Onlineberatung unter hilfenimnetz.de hin, die jungen Menschen niedrigschwellig beisteht.

TikTok · @nacoadeutschland

Video : ARTE-Debatte: Generation Grenzenlos und das Nein in der Erziehung

ARTE-Debatte: Generation Grenzenlos und das Nein in der Erziehung

— Die ARTE-Diskussionssendung fragt, ob Kindern heute zu selten Grenzen gesetzt werden und welche Folgen das für die Generation haben könnte. Sie stellt dazu unterschiedliche Sichtweisen gegenüber.

YouTube · ARTEde

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