Anreise und Kosten — Schweiz

Zwei internationale Flughäfen, das vielleicht beste Bahnnetz der Welt, und Lebenshaltungskosten, die überraschen.

Illustration: Anreise und Kosten — Schweiz

Die Flüge

Zürich und Genf sind gut angebunden, Basel-Mülhausen bedient die Billigfluglinien. Für Fernstrecken lohnt der Vergleich mit Paris, Frankfurt und Mailand — die Umsteigeflüge sind oft deutlich günstiger und die Flughäfen mit der Bahn erreichbar.

Die Bahn

Dicht, pünktlich, im Takt und bis in die Bergtäler. Das Halbtax-Abo rechnet sich schon nach wenigen Fahrten, und für Besucher gibt es Tages- und Mehrtageskarten. Ein Auto ist nur für einzelne Alpenregionen nötig — und dann ist die Autobahnvignette obligatorisch.

Wann kommen

Zwei Hochsaisonen: Winter von Dezember bis März für den Skisport, Sommer von Juni bis September zum Wandern. Die Zwischensaisonen sind ruhig und günstiger, aber viele Bergbahnen und Hütten sind geschlossen. Die Alpenpässe öffnen je nach Schneelage erst im späten Frühjahr.

Die Lebenshaltungskosten

Das ist der Punkt, den man von Anfang an einplanen muss: Die Schweiz gehört zu den teuersten Ländern der Welt. Ein einfaches Essen kostet das Doppelte des französischen oder italienischen Preises. Viele Einheimische kaufen jenseits der Grenze ein. Der Franken ist die Währung; Euro werden mancherorts zu ungünstigem Kurs angenommen.

Größenordnungen

Mittelklassehotel130 bis 250 Franken pro Nacht
Restaurantbesuch25 bis 50 Franken
Genf–Zürich mit der Bahnunter drei Stunden, rund 90 Franken zum Normaltarif
Krankenversicherungein erheblicher monatlicher Fixposten pro Person

Was überall gilt

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Zum Weiterlesen

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