Die Meldung in Kürze
Die FSCA hat eine Untersuchung abgeschlossen und eine Verwaltungsstrafe sowie ein Berufsverbot bekannt gegeben.
Die Financial Sector Conduct Authority hat ihre Untersuchung gegen Johannes Lodewicus Du Plessis abgeschlossen und eine Verwaltungsstrafe von 4,1 Millionen Rand sowie ein 25-jähriges Berufsverbot (Debarment) bekannt gegeben (FSCA, 26. Oktober 2026). Dabei handelt es sich um aufsichtsrechtliche Maßnahmen, nicht um eine strafrechtliche Verurteilung.
Nach Angaben der FSCA setzte Du Plessis Kundengelder ein, um ohne die erforderliche Zulassung Aktien auf der Plattform Sanlam Private Wealth iTrade zu handeln. Er stellte Begrüßungsschreiben und Anlageauszüge mit dem Briefkopf und der Anbieternummer des echten Unternehmens aus und erweckte so fälschlicherweise den Eindruck, dessen Vertreter zu sein. Die Feststellung betrifft das eigene Verhalten von Du Plessis; sie wirft Sanlam Private Wealth nicht vor, das Modell betrieben zu haben (Feststellungen der FSCA).
Für betroffene Kunden ist die fortbestehende Zwangsverwaltung (Curatorship) eine von der Strafe getrennte Angelegenheit. Die FSCA erklärt, Kunden sollten sich an den bestellten Kurator wenden, um ihre Ansprüche prüfen zu lassen. Eine Verwaltungsstrafe ist an die Aufsichtsbehörde zu zahlen und bestimmt für sich genommen nicht, wie viel ein einzelner Anleger zurückerhält (Financial Sector Regulation Act, Abschnitt 167(1)). Die Aufsichtsbehörde teilt außerdem mit, dass sie die Angelegenheit an die Polizei weiterleiten wird.
Bewahren Sie Verträge, Kontoauszüge, Zahlungsbelege und die Nachrichten auf, mit denen für die Anlage geworben wurde. Die Mitteilung der FSCA nennt den bestellten Kurator und enthält die Kontaktdaten für betroffene Kunden. Nutzen Sie vor Geschäften mit einem Vermittler die Anbietersuche der FSCA und bestätigen Sie unabhängig, dass die Person tatsächlich mit dem zugelassenen Unternehmen verbunden ist. Eine kopierte Anbieternummer beweist diese Verbindung nicht.
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Diese Meldung gehört zu einem größeren Thema, das unsere Seite Südafrika: Datenschutz, Liebesbetrug und Identitätsdiebstahl ausführlich behandelt.
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